Trainerin, systemische Beraterin und Coach – mit über 25 Jahren Erfahrung begleite ich Menschen und Organisationen durch Veränderung.

Trainerin · Beraterin · Coach · Inhaberin von Go4yourGrowth
Das Thema Veränderung begleitet mich seit über 40 Jahren – in Unternehmen wie im Leben. Sie beginnt selten bequem: Mit Anfang zwanzig unterrichtete ich im französischsprachigen Genf, kurz darauf half ich als Trainerin und Beraterin an zwei chinesischen Schlüsseluniversitäten Fremdspracheninstitute mit aufzubauen – in einem Land, einer Sprache und einer Kultur, die mir alles andere als vertraut waren. Später führte mich neben meiner Tätigkeit als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und interkulturelle Kommunikation die Arbeit als Reiseleiterin um die Welt. Hierbei lernte ich über mich mindestens ebenso viel wie über die jeweiligen Länder. Ich durfte u.a. verstehen, dass es Mut braucht, sich aus der Komfortzone herauszuwagen, indem man sich auf unbekannte Situationen und Menschen einlässt. Dass Veränderung Zeit verlangt, weil man sich sortieren und Dinge revidieren, lernen und andere verlernen muss. Und dass wir dabei auf Mitmenschen angewiesen sind, weil niemand allein durch die Welt gehen kann. Wir Menschen brauchen einander!
Nach vielen unterschiedlichen Stationen in der Freiberuflichkeit wurde ausgerechnet ein Konzern zu meiner beruflichen Heimat. Auch ein Konzern ist ein Land mit eigener Sprache und eigenen Regeln. In dieser Zeit absolvierte ich obendrauf, neben meinem Vollzeitjob, meinen MBA an der Open University Business School in Milton Keynes, UK – auf Englisch. Eine Erfahrung, die mir gezeigt hat: Wachstum entsteht dort, wo man sich Herausforderungen stellt, die man sich nicht immer selbst ausgesucht hätte.
Innerhalb des Konzerns entwickelte ich mich von der Produktmanagerin für Lernlösungen zur Change Managerin und schließlich zum Coach für Führungskräfte und Teams. Zuletzt verantwortete ich als Senior Consultant und Learning Portfolio Managerin Lernlösungen für Themen wie Systemische Beratung, Change, Innovation und Strategie. Was ich in all den Jahren vor allem gelernt habe: Veränderung in einem globalen Konzern zu begleiten bedeutet, mit vielen Interessen gleichzeitig zu jonglieren – und trotzdem den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren.
Genau deshalb liebe ich Veränderung: Sie zwingt uns aus der Bequemlichkeit heraus – und dort entsteht das, was uns wirklich weiterbringt.
Über vierzig Jahre Erfahrung, drei Zertifizierungen und zwei akademische Abschlüsse aus Deutschland und UK – dazu praktische Erfahrung in 24 Ländern und den Inseln Polynesiens.
Als Produktmanagerin, Trainerin, Moderatorin, Beraterin, im Partnermanagement, als Coach und als Learning Manager verantwortete ich Change Management, Resilienz, Systemisches Consulting, Innovationsmanagement und KI-Sensibilisierung.
Postgraduales Studium an der Open University Business School – mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung, berufsbegleitend absolviert.
Pädagogik, Psychologie, Deutsch als Fremdsprache.
Kommunikationstraining und Deutsch als Fremdsprache für Unternehmen verschiedenster Branchen.
Vertiefung der psychologischen Grundlagen menschlichen Verhaltens für eine noch fundiertere Begleitarbeit.

Viele Jahre war ich in den dunklen europäischen Wintermonaten als Reiseleiterin weltweit unterwegs – Asien, Süd- und Nordamerika einschließlich Alaska und Kanada, Südafrika, Australien-Ozeanien. Was ich dort gelernt habe, war kein Kulturprogramm: Es war echtes Krisenmanagement.
Diese Aufgabe war meine Spielwiese – allerdings eine ohne Sparringspartner. Wer eine Destination öfter bereist, gewinnt mit der Zeit gute Bekanntschaften: verlässliche Ansprechpartner in den Agenturen vor Ort, die selten zu echten, langjährigen Freundschaften wurden, aber zu einem guten Arbeitskontakt. Am Ende blieben es dennoch Vertragspartner. Ein Handy oder WhatsApp, über das man sich mal eben Rückhalt oder einen Rat holen konnte, gab es damals noch nicht. Ich musste die Verantwortung in jedem Moment allein tragen – und genau darin lag die eigentliche Schule.
Wenn ein Kollege kurzfristig ausfiel und zwei Reisegruppen parallel betreut werden mussten, wenn Teilnehmer ernsthaft erkrankten, Busfahrer nicht erschienen, Gäste ihren Pass verloren hatten oder mit einem Ausflug nicht zufrieden waren oder sich Reibungen innerhalb der Reisegruppe abzeichneten, wurde es spannend: Es blieb keine Zeit für Klagen und Erklärungen – es brauchte Zuhören, Haltung und einen klaren Kopf. Menschen in emotional aufgeladenen Momenten zu begleiten, ohne die eigene Souveränität zu verlieren – das ist eine Kompetenz, die sich erlernen lässt: Man muss nur den Mut haben, ins kalte Wasser zu springen.
„Veränderung ist selten das, wonach sie sich im ersten Moment anfühlt. Was wie Verlust beginnt, entpuppt sich oft erst im Rückblick als der Punkt, an dem sich etwas Neues öffnen konnte.“
Das ist keine Beschönigung – Umbrüche tun weh, und ich nehme das ernst. Aber ob ein Umbruch als Katastrophe oder als Chance erlebt wird, entscheidet sich zu einem großen Teil daran, wie wir ihn rahmen. Framing ist dabei keine Frage von Optimismus oder Naivität, sondern eine bewusste Entscheidung. Und die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus vierzig Jahren eigener Umbrüche: Dieser Perspektivenwechsel lässt sich lernen.
Auch wenn der Plan fällt – ich kenne das Gefühl, wenn alles anders kommt als gedacht, und weiß, wie man trotzdem ankommt.
Enttäuschte Erwartungen, aufgewühlte Gruppen, festgefahrene Situationen – ich verliere dabei weder Haltung noch Humor.
Was braucht mein Gegenüber wirklich – und wie bekommt er es, gerade wenn Erwartungen und Realität auseinandergehen?
Wie wir eine Situation rahmen, entscheidet, ob wir sie als Bedrohung oder als Chance erleben. Das lässt sich lernen.